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    Anwalt Verkehrsunfall Wien - Schadenersatz und Schmerzengeld

    Spezialisierter Rechtsanwalt für Verkehrsunfall & Schadenersatz

    Rechtsanwalt für Verkehrsunfall in Wien

    Ihr Anwalt für Verkehrsunfälle und Verkehrsrecht in Wien und ganz Österreich. Durchsetzung Ihrer Ansprüche: Schmerzengeld, Schadenersatz und Versicherungsabwicklung.

    • Mitglied der Rechtsanwaltskammer Wien
    • Kanzlei in 1190 Wien
    • Vertretung in ganz Österreich
    • Beratung auch per Video oder Telefon

    Verfasst von , Rechtsanwalt in WienZuletzt aktualisiert:

    Erste Schritte

    Verkehrsunfall – was tun?

    Unmittelbar nach dem Unfall sind Hilfeleistung, Beweissicherung und die Dokumentation sämtlicher Unfallfolgen entscheidend.

    1. Bei einem Unfall mit Personenschaden ist die Polizei zu verständigen. Bei Verletzten rufen Sie zusätzlich die Rettung (144) und leisten Erste Hilfe.

    2. Fotografieren Sie möglichst noch an der Unfallstelle Fahrzeugpositionen, Schäden, Spuren, Verkehrszeichen und die Umgebung.

    3. Sichern Sie Kontaktdaten von Zeugen und Unfallgegner, Kennzeichen und Versicherungsangaben. Machen Sie keine vorschnellen Erklärungen zur Schuldfrage.

    4. Lassen Sie Verletzungen zeitnah ärztlich dokumentieren. Halten Sie auch benötigte Hilfe im Haushalt und ausgefallene Arbeitstage fest und bewahren Sie die zugehörigen Belege auf.

    • Schadenersatz
    • Schmerzengeld
    • Unfallregulierung

    Was passiert beim Erstgespräch?

    • Analyse Ihres Unfalls

      Detaillierte Prüfung des Unfallhergangs und der Haftungslage

    • Ermittlung Ihrer Ansprüche

      Vollständige Berechnung aller Schadenspositionen

    • Transparente Honorarvereinbarung

      Klare Kostenübersicht vor Mandatsübernahme

    Ihre Ansprüche

    Anwaltliche Vertretung nach Verkehrsunfällen

    Als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Verkehrsunfall und Schadenersatzrecht vertrete ich Mandanten in Wien und ganz Österreich bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche nach einem Unfall. Dazu gehören sowohl Fälle mit klarer Haftungslage als auch komplexe Konstellationen mit strittiger Schuldfrage oder mehreren Unfallbeteiligten.

    Ich übernehme die gesamte Kommunikation mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung, sichere Beweise, prüfe die Haftungslage und achte darauf, dass alle berechtigten Positionen geltend gemacht werden — auch solche, die Versicherungen nicht aktiv anbieten (merkantiler Minderwert, Haushaltsführungsschaden, künftiger Verdienstentgang).

    Schmerzengeld

    Durchsetzung angemessener Entschädigung für körperliche und seelische Schmerzen nach § 1325 ABGB

    Verdienstentgang

    Ersatz für entgangenes Einkommen während der Genesungsphase und darüber hinaus

    Heilungskosten

    Erstattung aller Kosten für Behandlungen, Therapien und Rehabilitation

    Haushaltsführungsschaden

    Entschädigung wenn Sie Ihren Haushalt nicht mehr selbst führen können

    Sachschäden & Wertminderung

    Reparaturkosten, merkantiler Minderwert, konkrete Ersatzmobilitätskosten und Mietwagenkosten

    Gerichtliche Durchsetzung

    Vertretung vor Gericht, wenn Haftung oder einzelne Schadenspositionen strittig bleiben

    Anwaltlicher Rat

    Wann sollten Sie einen Anwalt für Verkehrsunfall einschalten?

    Bereits bei einem Sachschaden lohnt sich die Einschaltung eines Rechtsanwalts für Verkehrsunfall in Wien. Bei berechtigten Schadenersatzansprüchen können notwendige und zweckentsprechende Rechtsverfolgungskosten ersatzfähig sein. Umfang und ein verbleibendes Kostenrisiko sind gesondert zu prüfen. In folgenden Situationen ist anwaltliche Vertretung regelmäßig empfehlenswert:

    • Sie oder andere Beteiligte haben Verletzungen erlitten — auch scheinbar leichte wie Schleudertrauma oder Prellungen
    • Die gegnerische Versicherung kürzt die Zahlung oder lehnt Positionen ab
    • Die Schuldfrage ist unklar oder es wird Ihnen ein Mitverschulden vorgeworfen
    • Es liegt ein Totalschaden oder erheblicher Sachschaden vor
    • Sie sind als Radfahrer, Fußgänger oder Motorradfahrer in den Unfall verwickelt
    • Der Unfallgegner kommt aus dem Ausland oder es gibt mehrere Beteiligte

    Fotos, Zeugendaten und medizinische Unterlagen sollten möglichst früh gesichert werden. Später fehlende Nachweise lassen sich oft nur schwer ersetzen.

    Leistungsübersicht

    Meine Leistungen im Verkehrsrecht

    Prüfung von Haftung, Schäden und Versicherungsabrechnung sowie außergerichtliche und gerichtliche Vertretung

    Vollständige Unfallregulierung

    Ich übernehme die gesamte Korrespondenz mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung – Sie müssen sich um nichts kümmern

    Schmerzengeld durchsetzen

    Angemessenes Schmerzengeld nach aktueller Rechtsprechung – ich setze mich für Ihre berechtigten Ansprüche ein

    Sachschäden geltend machen

    Reparaturkosten, Mietwagenkosten, merkantiler Minderwert, konkrete Ersatzmobilitätskosten – konsequente Anspruchsdurchsetzung

    Personenschäden abwickeln

    Heilungskosten, Verdienstentgang, Pflegekosten – konsequente Geltendmachung aller berechtigten Ansprüche

    Gutachten organisieren

    Organisation unabhängiger medizinischer und technischer Gutachten zur Beweissicherung

    Gerichtsvertretung

    Gerichtliche Vertretung bei strittigen Haftungsfragen – konsequent bis zum Abschluss des Verfahrens

    Unfallarten

    Diese Verkehrsunfälle vertrete ich

    Rechtliche Einordnung unterschiedlicher Unfallhergänge und Beteiligter

    Auffahrunfälle

    Häufige Unfallkonstellation mit in der Regel klarer Haftungslage – Ansprüche rasch sichern

    Kreuzungsunfälle

    Haftungsfragen bei Vorrangverletzungen erfordern eine genaue Prüfung der Verschuldenslage

    Parkplatzunfälle

    Anspruchsdurchsetzung auch ohne Polizeibeteiligung – entscheidend ist die richtige Beweissicherung

    Fußgänger- & Radfahrerunfälle

    Haftung und Anspruchshöhe hängen vom Unfallhergang und dem Einzelfall ab.

    Motorradunfälle

    Häufig schwere Verletzungen – sorgfältige Anspruchsberechnung und konsequente Durchsetzung

    LKW-Unfälle

    Mehrbeteiligtenfälle mit differenzierten Haftungsfragen – strukturierte Abwicklung

    Rechtliche Grundlagen

    Das Wichtigste zu Verkehrsunfällen nach österreichischem Recht

    Die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen, Pflichten und Ansprüche im Überblick — kompakt zusammengefasst für Unfallbeteiligte in Österreich.

    Verhalten am Unfallort

    Nach der Straßenverkehrsordnung (§ 4 StVO) ist jeder Unfallbeteiligte verpflichtet, anzuhalten, die Unfallstelle abzusichern und – soweit zumutbar – Erste Hilfe zu leisten.

    Bei Personenschaden: Die Polizei ist unverzüglich zu verständigen.

    Bei reinem Sachschaden: Es kann unter Umständen auf eine Verständigung verzichtet werden, wenn die beteiligten Personen ihre Identität und Kontaktdaten nachweislich austauschen.

    Achtung: Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ohne ausreichenden Datenaustausch kann eine Verwaltungsübertretung nach § 4 StVO darstellen.

    Haftung nach EKHG und ABGB

    Die Haftung nach einem Verkehrsunfall richtet sich grundsätzlich nach dem Eisenbahn- und Kraftfahrzeughaftpflichtgesetz (EKHG). Der Halter eines Fahrzeugs haftet, wenn durch den „Betrieb" seines Kfz ein anderer zu Schaden kommt.

    Eine Entlastung setzt die Voraussetzungen eines unabwendbaren Ereignisses nach § 9 EKHG voraus. Dabei wird jede nach den Umständen gebotene Sorgfalt geprüft. Ein Fehlverhalten des Geschädigten allein beantwortet diese Frage nicht.

    Trifft beide Parteien ein Mitverschulden, wird der Schaden nach Quoten aufgeteilt (§ 1304 ABGB).

    Ersatzfähige Schäden

    Bei Personenschäden (§ 1325 ABGB)

    • Heilungskosten
    • Verdienstentgang
    • Künftige Schäden (Feststellungsklage)
    • Angemessenes Schmerzengeld

    Bei Sachschäden am Fahrzeug

    • Reparaturkosten
    • Merkantiler Minderwert
    • Abrechnung ohne Reparatur – Voraussetzungen gesondert prüfen
    • konkrete Ersatzmobilitätskosten

    Versicherungsrechtliche Besonderheiten

    Der Geschädigte kann seine Ansprüche unter Umständen direkt gegenüber der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners geltend machen (§ 26 KHVG). Dieser Direktanspruch ermöglicht es, Schadenersatzansprüche unmittelbar gegen den Versicherer zu richten.

    Wichtig: Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, den Unfall unverzüglich, in der Regel binnen einer Woche, seiner eigenen Versicherung zu melden.

    Eine verspätete oder unterlassene Meldung kann zur Leistungsfreiheit oder Kürzung der Versicherungsleistung führen.

    Mitverschulden und Betriebsgefahr

    In der Praxis kommt es häufig vor, dass beide Unfallbeteiligten zum Entstehen des Schadens beigetragen haben. In solchen Fällen wird das Mitverschulden (§ 1304 ABGB) berücksichtigt und der Anspruch anteilig gekürzt.

    Fahrzeugausfall und Reparaturkosten

    Mietwagen- bzw. konkrete Ersatzmobilitätskosten und sonstige nachweisbare Vermögensschäden aus dem Fahrzeugausfall können je nach Sachverhalt ersatzfähig sein. Die bloße entgangene Nutzungsmöglichkeit eines Fahrzeugs begründet nicht automatisch einen Geldanspruch.

    Wer Reparaturkosten verlangt, obwohl das Fahrzeug noch nicht repariert wurde, muss die konkrete Reparaturabsicht und die wirtschaftliche Vertretbarkeit berücksichtigen. Fehlt eine Reparaturabsicht, kann der Anspruch auf die objektive Wertminderung begrenzt sein. Abrechnung und Nachweise behandeln wir unter Sachschaden nach einem Verkehrsunfall.

    § 1325 ABGB

    Schmerzengeld nach Verkehrsunfall – so wird es berechnet

    Das Schmerzengeld ist eine von mehreren Positionen bei Personenschäden. Nach § 1325 ABGB soll es die körperlichen und seelischen Schmerzen aus dem Verkehrsunfall angemessen ausgleichen. In der österreichischen Rechtsprechung hat sich dafür ein Tagessatz-System etabliert, das sich nach Schwere und Dauer der Schmerzen richtet.

    Die Bemessung erfolgt global nach Verletzung, Dauer und Intensität der Schmerzen sowie absehbaren Folgen. Medizinische Schmerzperioden und gerichtliche Tagsätze sind Orientierungshilfen, kein gesetzlicher Tarif und keine reine Multiplikationsformel. Einzelheiten erläutert die Seite Schmerzengeld nach Verkehrsunfall. Fehler bei der Behandlung der Unfallverletzungen sind davon gesondert nach den Regeln der Arzthaftung zu prüfen.

    Sachschaden

    Merkantiler Minderwert – der oft übersehene Anspruch

    Ein Fahrzeug, das einen Unfallschaden hatte, verliert dauerhaft an Wert — auch bei fachgerechter Reparatur. Käufer zahlen für ein Unfallauto schlicht weniger als für ein vergleichbares unfallfreies Fahrzeug. Dieser bleibende Wertverlust wird merkantiler Minderwert genannt.

    Nach ständiger Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs ist der merkantile Minderwert zusätzlich zu den Reparaturkosten zu ersetzen. Berechnet wird er in der Regel durch ein Kfz-Sachverständigengutachten, wobei folgende Faktoren eine Rolle spielen:

    • Alter und Kilometerstand des Fahrzeugs zum Unfallzeitpunkt
    • Marktwert unmittelbar vor dem Unfall
    • Umfang und Art der Reparatur (tragende Teile, Karosserie, Lackierung)
    • Marktsituation und Verkäuflichkeit des Modells

    In der Praxis kommt der Anspruch vor allem bei jüngeren Fahrzeugen und bei Schäden an tragenden Teilen in Betracht. Bei älteren Fahrzeugen mit hoher Laufleistung verneinen Gerichte ihn häufig. Der Betrag wird im Regulierungsangebot oft nicht ausgewiesen und ist gesondert – zweckmäßigerweise gestützt auf ein Sachverständigengutachten – zu fordern.

    Personenschaden

    Haushaltsführungsschaden und Verdienstentgang

    Zwei Ansprüche, die bei Personenschäden regelmäßig zu substantiellen Summen führen — und dennoch häufig unterschätzt werden.

    Haushaltsführungsschaden

    Der Haushaltsführungsschaden gleicht aus, dass Sie nach dem Unfall den Haushalt nicht mehr selbst oder nur noch eingeschränkt führen können. Das gilt unabhängig davon, ob Sie tatsächlich eine Haushaltshilfe einstellen oder ob Angehörige die Arbeit übernehmen.

    Berechnet wird der Anspruch auf Basis des durchschnittlichen wöchentlichen Zeitaufwands für die Haushaltsführung (abhängig von Familiengröße und Wohnsituation), dem unfallbedingt ausgefallenen Anteil (medizinisch begründet) und einem angemessenen Stundensatz orientiert am Marktwert einer Haushaltshilfe. Bei längeren Heilungsverläufen oder Dauerfolgen kommen schnell vier- bis fünfstellige Summen zusammen.

    Verdienstentgang

    Wer wegen eines Verkehrsunfalls nicht arbeiten kann, verliert Einkommen. Der Verdienstentgang umfasst entgangenes Nettoeinkommen, entgangene Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld), entgangene Überstunden und Zulagen sowie Provisionen und variable Vergütung. Bei Selbständigen erfolgt die Berechnung anhand der Gewinnentwicklung in Vergleichsjahren, häufig mit Unterstützung eines steuerlichen Sachverständigen.

    Bestehen bleibende Einschränkungen, kommt auch künftiger Verdienstentgang in Betracht — etwa wenn die Erwerbsfähigkeit dauerhaft reduziert ist. Bei längeren Ausfällen oder bleibenden Folgen geht es hier regelmäßig um fünfstellige, bei schweren Fällen um sechsstellige Beträge.

    EKHG · Betriebsgefahr

    Unfall mit Radfahrer, Fußgänger oder Motorrad

    Bei diesen Unfällen fallen die Verletzungen typischerweise schwerer aus, und die Haftung folgt teils anderen Regeln als beim Zusammenstoß zweier Pkw.

    Fußgänger und Radfahrer – besonderer Schutz

    Nach dem Eisenbahn- und Kraftfahrzeughaftpflichtgesetz (EKHG) haftet der Halter eines Kraftfahrzeugs verschuldensunabhängig für Schäden aus dem Betrieb des Fahrzeugs (Betriebsgefahr). Von dieser Gefährdungshaftung befreit ihn nur der Nachweis eines unabwendbaren Ereignisses im Sinne des § 9 EKHG, der in der Praxis selten gelingt.

    Für Fußgänger und Radfahrer bedeutet das eine günstige Ausgangslage: Eigenes Fehlverhalten kann zu einer Quotenteilung führen. Ein vollständiger Anspruchsverlust ist je nach Haftungslage nicht ausgeschlossen. Wie hoch die Quote ausfällt, hängt vom Gewicht der beiderseitigen Sorgfaltsverstöße ab.

    Motorradunfälle

    Bei Motorradunfällen sind die Verletzungen häufig schwer, weil die Schutzwirkung gegenüber einem Pkw deutlich geringer ist. Das führt bei unverschuldeten Unfällen regelmäßig zu substantiellen Schmerzengeld- und Schadenersatzansprüchen. Eine sorgfältige medizinische Dokumentation vom ersten Tag an ist hier besonders wichtig — gerade bei Wirbelsäulenverletzungen, Frakturen oder inneren Verletzungen, deren volle Tragweite sich oft erst im Verlauf zeigt.

    E-Scooter-Unfälle

    E-Scooter sind nach der StVO-Novelle 2019 den Fahrrädern gleichgestellt: Es gelten die Regeln für den Radverkehr, eine eigene Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die Haftung des Lenkers richtet sich daher nach dem allgemeinen Verschuldensrecht (§ 1295 ABGB). Ob im Schadensfall Versicherungsschutz besteht, hängt von der privaten Haftpflichtversicherung oder – bei Leihscootern – von den Bedingungen des Anbieters ab. Wird ein E-Scooter-Fahrer von einem Kraftfahrzeug erfasst, greift zu seinen Gunsten wiederum das EKHG.

    Unfallabwicklung • Schadenersatz • Schmerzengeld

    Ihr Rechtsanwalt für Verkehrsunfälle in Österreich

    Als spezialisierter Anwalt für Verkehrsunfall in Wien unterstütze ich Sie nach einem Unfall in Österreich bei der raschen, vollständigen und rechtssicheren Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Ich prüfe die Haftungsfrage, sichere Beweise, analysiere Unfallhergang und Schadensbild und übernehme die gesamte Kommunikation mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung.

    Gerade bei komplexen Unfällen mit mehreren Beteiligten, unklarer Verschuldenslage oder widersprüchlichen Aussagen ist eine strukturierte Vorgehensweise entscheidend. Beweismittel, die in den ersten Tagen nach dem Unfall gesichert werden, sind oft entscheidend für den späteren Erfolg. Meine Kanzlei befindet sich in 1190 Wien (Döbling). Ich vertrete Mandanten in allen Wiener Bezirken sowie in ganz Österreich, insbesondere in Niederösterreich und im Burgenland. Bei grenzüberschreitenden Unfällen übernehme ich auch die Abwicklung mit ausländischen Versicherungen über deren österreichische Schadensregulierungsbeauftragten.

    KFZ-Schaden: Vollständige Anspruchsdurchsetzung

    Im Bereich KFZ-Schaden werden regelmäßig wesentliche Ansprüche übersehen oder zu niedrig angesetzt:

    • Reparaturkosten
    • Sachverständigenkosten
    • Abschlepp- & Bergungskosten
    • Standgebühren
    • Mietwagen und Ersatzmobilitätskosten
    • Merkantiler Minderwert
    • Totalschadenabrechnung
    • Wiederbeschaffungswert
    • Restwert & Nebenkosten

    Personenschäden nach Verkehrsunfällen

    Bei Personenschäden nach einem Verkehrsunfall sind die Folgen oft weitreichend und die rechtliche Bewertung besonders anspruchsvoll. Ich vertrete Sie bei der Geltendmachung von Schmerzengeld, Heilbehandlungskosten, Therapiekosten, Verdienstentgang, Pflege- und Betreuungskosten sowie Haushaltsführungsschaden.

    Haftungsstreitigkeiten & Mitverschulden

    Häufig wird versucht, dem Geschädigten ein Mitverschulden anzulasten. Ich prüfe die Rechtslage detailliert, werte Beweismittel aus (Unfallskizzen, Fotos, Dashcam, Zeugenaussagen, Polizeiprotokolle, technische Gutachten) und setze Ihre Position konsequent durch.

    Vollständige Schadensabwicklung aus einer Hand

    Als Anwalt für Verkehrsunfallrecht übernehme ich für Sie die vollständige Schadensabwicklung: rechtliche Prüfung, Anspruchsanmeldung, Verhandlungen mit Versicherungen, Fristenmanagement, Beweissicherung, Vergleichsverhandlungen und Prozessführung.

    Verjährung nach Verkehrsunfällen in Österreich

    Schadenersatzansprüche nach einem Verkehrsunfall verjähren in Österreich grundsätzlich drei Jahre ab Kenntnis von Schaden und Schädiger (§ 1489 ABGB). § 1489 ABGB sieht daneben in den gesetzlich genannten Fällen eine 30-jährige Frist vor.

    Besonders bei Dauerschäden oder Spätfolgen eines Unfalls ist eine Feststellungsklage nach § 228 ZPO empfehlenswert, um auch künftige Schäden abzusichern. Der Direktanspruch gegen die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners (§ 26 KHVG) ermöglicht es, Ihre Ansprüche unmittelbar gegen den Versicherer geltend zu machen.

    Als Rechtsanwalt für Verkehrsrecht empfehle ich, mit der Anspruchsdurchsetzung nicht zu warten. Eine frühzeitige Geltendmachung sichert die Beweislage und ermöglicht eine vollständige Schadensdokumentation.

    Meine Herangehensweise

    Hergang, Haftung und Schaden nach dem Unfall

    Nach einem Unfall stehen häufig Hergang, Verschulden und Schadenshöhe im Streit. Versicherungsangebote sollten nicht vorschnell angenommen werden, wenn Verletzungsfolgen oder Sachschäden noch offen sind. Ich prüfe Haftung, Beweise, medizinische und technische Gutachten sowie alle ersatzfähigen Schadenspositionen.

    Unfallrekonstruktion und Schaden

    Polizeibericht, Fotos, Zeugen, Spuren, Kollisionspositionen, Sicht, Geschwindigkeit und Reaktionsmöglichkeiten bilden die technische Grundlage. Die Haftungsverteilung beurteile ich davon gesondert nach rechtlichen Maßstäben.

    Bei Personenschäden prüfe ich Schmerzengeld, Verdienstentgang, Pflege- und Haushaltshilfe, Heilungsaufwand und mögliche Dauerfolgen anhand der medizinischen Befunde. Ein Feststellungsbegehren kann erforderlich sein, um künftige Schäden abzusichern. Auch Wertminderung, Reparaturkosten, Totalschaden und Berechnungen der Versicherung prüfe ich kritisch.

    Vorgehen

    Unfallunterlagen, Korrespondenz mit der Versicherung, Rechnungen und eine medizinische Chronologie werden gesichert.

    Danach kläre ich Mitverschulden, Kausalität, Verjährung und die Reichweite einer angebotenen Abfindung.

    Typische Fallkonstellationen

    Typische Fallkonstellation – illustrativ, kein berichtetes Kanzleimandat

    1. 01

      Abbiegeunfall mit widersprechenden Aussagen

      Spurenbild und Verkehrspflichten der Beteiligten.

    2. 02

      Später auftretende Dauerfolgen

      Medizinische Kausalität und Absicherung durch ein Feststellungsbegehren.

    3. 03

      Strittiger Totalschaden

      Wiederbeschaffungswert, Restwert und Reparaturwürdigkeit.

    Im Erstgespräch klären wir anhand Ihrer Unterlagen die rechtlichen Möglichkeiten, laufende Fristen und das Kostenrisiko.

    Fallbeispiele aus der Praxis

    Fallbeispiele: Verkehrsunfall in Wien anwaltlich durchgesetzt

    Drei anonymisierte Mandate aus der laufenden Praxis als Rechtsanwalt für Verkehrsunfall in Wien — von der Beweissicherung bis zur Durchsetzung von Schmerzengeld und Schadenersatz.

    Auffahrunfall mit Schleudertrauma

    Ein Mandant erlitt bei einem Auffahrunfall im Wiener Stadtgebiet ein Schleudertrauma sowie mehrere Hämatome und fiel mehrere Wochen beruflich aus. Im Zuge der außergerichtlichen Anspruchsdurchsetzung gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung wurde ein angemessenes Schmerzengeld sowie eine weitere unfallbedingte Pauschalentschädigung gegenüber der Haftpflichtversicherung geltend gemacht.

    Vorrangverletzung an einer Kreuzung

    Nach einer Kollision durch eine mutmaßliche Vorrangverletzung war die Haftungsfrage zunächst umstritten. Auf Basis der polizeilichen Unfalldokumentation sowie der Zeugenaussagen vor Gericht konnte der Sachverhalt zugunsten meines Mandanten klargestellt werden. Die berechtigten Ansprüche wurden infolgedessen erfolgreich durchgesetzt.

    Personenschaden nach Motorradunfall

    Nach einem Zusammenstoß mit einem abbiegenden Fahrzeug erlitt ein Motorradfahrer mehrere Frakturen. Neben den Ansprüchen aus Schmerzengeld wurden langfristige Folgeschäden mittels eines Feststellungsbegehrens im Sinne meines Mandanten erfolgreich durchgesetzt.

    Alle Fallbeispiele sind anonymisiert und in einzelnen Details verändert.

    Rechtsanwalt Verkehrsunfall Wien

    Wie wir Verkehrsunfälle in Wien anwaltlich abwickeln

    Die meisten Mandate erreichen uns wenige Tage nach dem Unfall: Die Polizei hat aufgenommen, die gegnerische Haftpflichtversicherung meldet sich, und auf dem Tisch liegt ein Abfindungsangebot, dessen Höhe niemand einordnen kann. Als Rechtsanwalt für Verkehrsunfall in Wien beginnen wir deshalb nicht beim Angebot, sondern bei der Akte — Anzeigeprotokoll, Lichtbilder, Sachverständigengutachten und die vollständigen Krankenunterlagen. Erst wenn feststeht, welche Verletzungsfolgen tatsächlich dokumentiert sind, lässt sich beurteilen, ob ein Vergleich vertretbar ist.

    Ein wiederkehrender Fehler liegt im Zeitpunkt: Wer zu früh abfindet, verliert Ansprüche für Spätfolgen, die sich erst Monate später zeigen. Wir prüfen daher in jedem Personenschaden, ob ein Feststellungsbegehren geboten ist, und berechnen das Schmerzengeld anhand der Tagsätze der österreichischen Gerichte statt anhand der Kalkulation des Versicherers. Verdienstentgang, Pflege- und Haushaltshilfekosten sowie Fahrtspesen werden gesondert aufgestellt.

    Örtlich führen wir die Verfahren vor den Wiener Bezirksgerichten und dem Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien. Bei Unfällen außerhalb Wiens vertreten wir österreichweit. Steht parallel ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Raum, koordinieren wir die zivilrechtliche Forderung mit der Verteidigung im Strafverfahren — beides beeinflusst einander unmittelbar. Betrifft der Unfall ein neu gekauftes Fahrzeug oder Mängel an der Technik, prüfen wir zusätzlich die Ansprüche aus dem KFZ-Recht.

    Die Darstellung ersetzt keine Beratung im Einzelfall.

    Häufig gestellte Fragen zu Verkehrsunfällen

    Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Verkehrsunfälle in Wien und Österreich

    Sichern Sie die Unfallstelle, leisten Sie Erste Hilfe und rufen Sie bei Verletzten Rettung (144) und Polizei (133). Fotografieren Sie Fahrzeugpositionen, Schäden, Spuren und Verkehrszeichen. Sichern Sie Identität und Kontaktdaten der Beteiligten und Zeugen. Geben Sie kein vorschnelles Schuldanerkenntnis ab.

    Je nach Haftung und Schadenbild kommen Schmerzengeld, Heilungskosten, Verdienstentgang, Pflege- und Haushaltshilfekosten sowie Reparaturkosten, Wertminderung und konkrete Ersatzmobilitätskosten in Betracht. Jede Position muss rechtlich begründet und nachvollziehbar belegt sein. Einzelheiten zu Sachschäden und Schmerzengeld behandeln die jeweiligen Unterseiten.

    Vor einer Unterschrift sind Haftungsquote, Schadenspositionen und die Reichweite der Abfindung zu prüfen. Sie kann auch künftige Ansprüche erfassen. Bei noch offenem Heilungsverlauf ist zu klären, ob Dauerfolgen und ein Feststellungsbegehren berücksichtigt werden müssen.

    Ein nachgewiesenes Mitverschulden kann den Ersatz nach § 1304 ABGB anteilig kürzen. Zu prüfen sind konkretes Fehlverhalten, Unfallkausalität und Beweise. Polizeibericht, Zeugen, Spuren und Gutachten werden gemeinsam gewürdigt. Mehr unter Mitverschulden.

    Nach § 1489 ABGB gilt grundsätzlich eine dreijährige Frist ab ausreichender Kenntnis von Schaden und Schädiger. Das Gesetz sieht auch Fälle einer 30-jährigen Frist vor. Für Spätfolgen kann ein Feststellungsbegehren erforderlich sein. Anspruchsanmeldung, Verhandlungen und deren Wirkung sind gesondert zu prüfen. Näheres unter Verjährung nach Verkehrsunfällen.

    Bei berechtigten Schadenersatzansprüchen können notwendige und zweckentsprechende Kosten der Rechtsverfolgung ersatzfähig sein. Ob und in welchem Umfang die gegnerische Haftpflichtversicherung diese trägt, hängt vom konkreten Fall ab. Honorar, Haftungsquote und verbleibendes Kostenrisiko werden vor Mandatsübernahme besprochen.

    Unfallort, Beteiligte und Versicherungsverhältnisse bestimmen, welches Recht anzuwenden ist und wo Ansprüche geltend gemacht werden können. Ein Schadenregulierungsbeauftragter kann die Abwicklung erleichtern, ersetzt aber nicht die Prüfung fremden Rechts und der Fristen. Mehr unter Unfall im Ausland.

    Hinweis: Die auf dieser Seite enthaltenen Informationen wurden sorgfältig recherchiert und nach bestem Wissen aufbereitet. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Eine verbindliche rechtliche Beurteilung ist stets vom konkreten Einzelfall abhängig und erfordert eine eingehende Prüfung durch einen Rechtsanwalt. Eine pauschale Auskunft – insbesondere zu Erfolgs- oder Kostenfragen – ist nicht möglich. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Haftung übernommen.

    Erstberatung Verkehrsunfall & Verkehrsrecht – Rechtsanwalt in Wien

    Schildern Sie kurz Ihren Sachverhalt – Sie erhalten eine klare Einschätzung zu Erfolgsaussichten, Fristen und Kosten. Termine sind persönlich in der Kanzlei in 1190 Wien oder als Video- bzw. Telefonberatung möglich.