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    Rechtsanwalt Eherecht Scheidung Wien - Familienrecht

    Spezialisierter Rechtsanwalt bei Scheidungen, im Ehe- und Familienrecht

    Rechtsanwalt für Scheidung in Wien

    Scheidung, Vermögensaufteilung, Unterhalt, Obsorge und Kontaktrecht – rechtliche Prüfung und Vertretung in Wien und österreichweit.

    • Mitglied der Rechtsanwaltskammer Wien
    • Kanzlei in 1190 Wien
    • Vertretung in ganz Österreich
    • Beratung auch per Video oder Telefon

    Verfasst von , Rechtsanwalt in WienZuletzt aktualisiert:

    Erste Schritte

    Scheidung und Familienrecht – was tun?

    Eine geordnete Dokumentation und zurückhaltende Kommunikation helfen, Vermögens-, Unterhalts- und Betreuungsfragen sachlich vorzubereiten.

    1. Sichern Sie Unterlagen zu Einkommen, Konten, Krediten, Immobilien und Grundbuch, Fahrzeugen, Versicherungen und größeren Vermögenswerten.

    2. Vermeiden Sie vorschnelle schriftliche Vereinbarungen über Unterhalt, Vermögensaufteilung, Obsorge oder Kontaktrecht.

    3. Bei gemeinsamen Kindern sollten Konflikte nicht über das Kind ausgetragen und das Kind nicht in die Auseinandersetzung hineingezogen werden.

    4. Wenn bereits eine Trennung erfolgt ist, kann eine frühe rechtliche Klärung helfen, spätere Streitigkeiten über Vermögen, Unterhalt und Betreuung zu vermeiden.

    Vereinbarungen vor der Unterschrift prüfen

    Ein Vergleich sollte nicht nur den gegenwärtigen Streit beenden. Unterhalt, Vermögen und gemeinsame Schulden wirken häufig über Jahre weiter. Bei einer Liegenschaft müssen Übertragung, Kredit und Haftung gegenüber der Bank miteinander abgestimmt werden. Eine interne Vereinbarung über die Kreditraten entlässt keinen Ehegatten automatisch aus der Haftung.

    Für Kinder brauchen Betreuung, Ferien, Übergaben und Kontaktrecht konkrete Regelungen. Der Kindesunterhalt ist davon rechtlich getrennt. Ein Streit über Kontakte rechtfertigt keine eigenmächtige Zahlungseinstellung. Vor einem Unterhaltsverzicht sind Einkommenslage, Betreuungspflichten und langfristige Folgen zu klären. Ein Entwurf sollte deshalb vor der Unterschrift vollständig vorliegen.

    Einvernehmliche Scheidung
    Streitige Scheidung
    Obsorge
    Unterhalt
    Eheverträge
    Vermögensaufteilung
    Kontaktrecht

    Ihr Rechtsanwalt für Scheidung & Familienrecht in Wien

    Eine Scheidung berührt meist mehrere Fragen zugleich: Vermögen, Unterhalt und bei gemeinsamen Kindern auch Obsorge und Kontaktrecht. Ich kläre mit Ihnen, was einvernehmlich geregelt werden kann und wo eine gerichtliche Entscheidung erforderlich ist.

    Einvernehmliche & streitige Scheidung
    Obsorge- und Unterhaltsverfahren
    Klare Regelung der Scheidungsfolgen
    Rechtsanwalt Scheidung Wien - Eherecht und Familienrecht

    „Aufgrund der oft emotional aufgeladenen Situation ist es wichtig, einen angemessenen Interessenausgleich zwischen allen Beteiligten zu finden."

    Mag. Constantin Schirmer

    Vor einer Vereinbarung klären wir Unterhalt, Vermögen und die Folgen für gemeinsame Kinder.

    Erstgespräch vereinbaren
    Leistungen

    Meine Leistungen bei Scheidungen und im Familienrecht

    Scheidung

    Begleitung durch strittige und einvernehmliche Scheidung sowie Errichtung von Scheidungsvereinbarungen

    Eheverträge

    Ein Ehevertrag bzw. Trennungsvereinbarungen können von Beginn an klare Verhältnisse schaffen und somit Konflikte vermeiden.

    Obsorge

    Vertretung in Obsorgeverfahren mit Fokus auf das Kindeswohl.

    Unterhaltsangelegenheiten

    Beratung und Vertretung in Bezug auf Ehegatten oder Kindesunterhalt.

    Kontaktrecht

    Beratung und Vertretung bei Kontaktvereinbarungen und gerichtlichen Kontaktrechtsverfahren.

    Vermögensaufteilung

    Beratung zur ehelichen Vermögensaufteilung im (nachehelichen) Aufteilungsverfahren.

    Scheidungsrecht

    Das österreichische Scheidungsrecht

    Das österreichische Scheidungsrecht ist ein Teilbereich des Familienrechts und findet hauptsächlich seine Regelungen im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) sowie im Ehegesetz (EheG).

    Das Gesetz sieht vier verschiedene Arten von Scheidungen vor.

    1. Verschuldensscheidung

    In diesem Fall begeht ein Ehegatte schuldhaft eine schwere Eheverfehlung, die zu einer tiefgreifenden Zerrüttung der Ehe führt und eine Wiederherstellung der ehelichen Lebensgemeinschaft unmöglich macht. Ein eigenes Verschulden schließt eine Scheidungsklage nicht in jeder Konstellation aus. Ein Ausspruch des alleinigen oder überwiegenden Verschuldens kann Unterhaltspflichten begründen. Deren Umfang hängt auch von Einkommen, Erwerbsmöglichkeiten und den übrigen gesetzlichen Voraussetzungen ab.

    2. Auflösung der ehelichen Gemeinschaft

    Wird oft auch als 'Heimtrennungsklage' bezeichnet. Diese Form der Scheidung setzt eine seit drei Jahren bestehende Auflösung der häuslichen Gemeinschaft und eine unheilbare Zerrüttung der Ehe voraus. Wenn beide Voraussetzungen erfüllt sind, kann jeder Ehegatte vor Gericht die Scheidungsklage einreichen.

    3. Scheidung aus anderen Gründen

    Bei dieser Art der Scheidung ist kein Verschulden eines Ehepartners erforderlich. Neben der Zerrüttung müssen die besonderen gesetzlichen Voraussetzungen des jeweiligen Scheidungsgrundes erfüllt sein. Die gesetzliche Härteklausel ist dabei zu berücksichtigen.

    4. Einvernehmliche Scheidung

    Bei dieser Art der Scheidung müssen die Parteien sich über wesentliche Aspekte der Scheidung einig sein, wie mögliche Unterhaltsansprüche und die Aufteilung des ehelichen Vermögens. Eine solche Vereinbarung kann die Kosten eines streitigen Scheidungsverfahrens vermeiden. Voraussetzung ist zudem, dass die eheliche Lebensgemeinschaft seit mindestens sechs Monaten aufgehoben ist und beide Parteien die Zerrüttung eingestehen.

    Kurzübersicht

    Scheidung in Österreich

    Das österreichische Scheidungsrecht sieht unterschiedliche Verfahrensarten im Scheidungsverfahren vor. Die einvernehmliche Scheidung ist meiner Erfahrung nach regelmäßig der rascheste und kosteneffizienteste Weg.

    Einvernehmliche Scheidung

    Die einvernehmliche Scheidung setzt voraus, dass zwischen den Ehegatten Einigkeit über alle wesentlichen Scheidungsfolgen besteht – insbesondere hinsichtlich Unterhalt, Vermögensaufteilung und Obsorge.

    Streitige Scheidung

    Bestehen unüberwindbare Meinungsverschiedenheiten, ist eine strittige Scheidung in vielen Fällen erforderlich. In diesem Fall kommt es maßgeblich auf eine strukturierte Vorgehensweise und eine konsequente rechtliche Vertretung an.

    Meine Unterstützung

    Ich prüfe Ihre rechtliche Ausgangslage, bespreche mit Ihnen das Vorgehen und bereite die erforderlichen Schriftsätze für das Scheidungsverfahren vor.

    Kindeswohl

    Obsorge und Kontaktrecht

    Das Kindeswohl steht bei allen Entscheidungen im Vordergrund. Die Bezirksgerichte entscheiden über Obsorgefragen.

    Obsorgeverfahren

    Im Obsorgeverfahren vertrete ich Ihre Anträge vor Gericht. Maßgeblich sind die konkrete Betreuungssituation und das Kindeswohl.

    Kontaktrecht

    Das Kontaktrecht (früher Besuchsrecht) regelt den Umgang des nicht hauptbetreuenden Elternteils mit dem Kind.

    Finanzielles

    Unterhalt richtig berechnen

    Wie hoch Ehegatten- und Kindesunterhalt ausfallen, hängt vor allem vom Einkommen beider Seiten, weiteren Sorgepflichten und dem Alter der Kinder ab.

    Unterhaltsberechnung

    Für die Berechnung sind insbesondere Einkommen, Betreuung, weitere Sorgepflichten und der konkrete Bedarf maßgeblich. Ich prüfe Unterhaltsansprüche oder -pflichten und vertrete Sie erforderlichenfalls vor Gericht.

    Vermögensrecht

    Nacheheliches Aufteilungsverfahren

    Nach rechtskräftiger Scheidung regelt das nacheheliche Aufteilungsverfahren die Verteilung des während der Ehe erworbenen Vermögens zwischen den früheren Ehegatten.

    Eheliches Gebrauchsvermögen & Ersparnisse

    Im Aufteilungsverfahren werden das eheliche Gebrauchsvermögen (wie Hausrat, Möbel, Fahrzeuge) und die ehelichen Ersparnisse aufgeteilt. Maßgeblich ist dabei, was während der Ehe gemeinsam angeschafft oder angespart wurde.

    Ehewohnung & Schulden

    Die Aufteilung der Ehewohnung ist häufig ein zentraler Streitpunkt. Das Gericht entscheidet unter Berücksichtigung der Bedürfnisse beider Parteien – insbesondere bei gemeinsamen Kindern. Auch gemeinsame Verbindlichkeiten werden im Aufteilungsverfahren berücksichtigt.

    Antragsfrist & Verfahren

    Der Antrag auf Aufteilung muss innerhalb eines Jahres ab Rechtskraft der Scheidung gestellt werden. Ich prüfe, welche Vermögenswerte und Schulden einzubeziehen sind, und vertrete Sie im Aufteilungsverfahren vor dem Bezirksgericht.

    Transparenz

    Honorarverrechnung

    Für weiterführende Informationen zur Honorarverrechnung lesen Sie unseren Artikel über die Methoden zur Verrechnung.

    Rechtsschutzversicherung

    Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, prüfen wir, bevor wir für Sie tätig werden, ob Ihr Rechtsschutzversicherungsvertrag auch über den notwendigen Deckungsbaustein "Familienrecht oder Eherecht" verfügt. Nach erfolgter Deckungszusage verrechnen wir soweit möglich gerne direkt mit Ihrem Rechtsschutzversicherer.

    Vermögensfragen

    Nacheheliche Vermögensaufteilung nach §§ 81 ff EheG

    Nach einer Scheidung in Österreich ist das eheliche Gebrauchsvermögen und die ehelichen Ersparnisse nach den §§ 81 ff Ehegesetz aufzuteilen. Erfasst sind das eheliche Gebrauchsvermögen und die ehelichen Ersparnisse nach Maßgabe der gesetzlichen Regeln. Ausgenommen sind in der Regel Sachen, die ein Ehegatte in die Ehe eingebracht, von Todes wegen erworben oder geschenkt bekommen hat. Als Anwalt für Familienrecht vertrete ich Sie im Aufteilungsverfahren und sorge für eine faire Lösung.

    Die Ehewohnung nimmt eine Sonderstellung ein: Sie kann auch dann in die Aufteilung einbezogen werden, wenn sie von einem Ehegatten vor der Ehe erworben wurde, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Unternehmensvermögen und Unternehmensanteile unterliegen gesetzlichen Ausnahmen. Bei Versicherungen und weiteren Vermögenswerten ist zu prüfen, ob sie in die Aufteilung fallen.

    Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt

    Der Kindesunterhalt in Österreich bemisst sich nach der Prozentsatzmethode: Je nach Alter des Kindes und Einkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils gelten bestimmte Prozentsätze (bei einem Kind je nach Alter orientierungsweise ca. 16–22 % des Nettoeinkommens, mit Anpassungen etwa bei weiteren Sorgepflichten oder abweichender Betreuung). Der Ehegattenunterhalt richtet sich nach dem Verschulden an der Zerrüttung und dem bisherigen Lebensstandard. Allgemeine Informationen zum Thema Scheidung bietet auch das Portal oesterreich.gv.at. Als Anwalt im Familienrecht berechne ich Ihre Ansprüche oder Pflichten präzise und setze sie gerichtlich durch.

    Meine Herangehensweise

    Scheidungsfolgen gemeinsam betrachten

    Bei einer Trennung sind meist Vermögen, Wohnung, Kredit, Unterhalt und bei Kindern Betreuung und Kontaktrecht zugleich betroffen. Ich ordne die rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen, unterstütze bei tragfähigen Vereinbarungen und vertrete bei Bedarf vor Gericht. Eine rasche Einigung ist nur dann sinnvoll, wenn ihre langfristigen Folgen geklärt sind.

    Vereinbarung, Verfahren und Vermögen

    Eine einvernehmliche Scheidung verlangt eine vollständige, praktisch umsetzbare Regelung. Bei streitigen Verfahren sind Verschuldensfragen und Beweislage zu beurteilen. Ehewohnung, Ersparnisse, Unternehmen und gemeinsame Schulden können besondere Bewertungs- und Haftungsfragen auslösen.

    Kinder und Fristen

    Kinderbelange sind am Kindeswohl auszurichten und von persönlichen Konflikten der Eltern zu trennen.

    Ich erläutere verhandelbare Punkte, gesetzliche Grenzen und Fristen klar und ohne unnötige Eskalation – insbesondere die Jahresfrist für die gerichtliche Vermögensaufteilung nach § 95 EheG.

    Typische Fallkonstellationen

    Typische Fallkonstellation – illustrativ, kein berichtetes Kanzleimandat

    1. 01

      Ehewohnung mit Kredit

      Interne Aufteilung und die fortbestehende Haftung gegenüber der Bank.

    2. 02

      Streit über Kontakt- und Ferienzeiten

      Eine praktikable, kindgerechte Regelung.

    3. 03

      Nach der Scheidung übersehene Vermögenswerte

      Reichweite der Vereinbarung und Frist nach § 95 EheG.

    Im Erstgespräch klären wir anhand Ihrer Unterlagen die rechtlichen Möglichkeiten, laufende Fristen und das Kostenrisiko.

    Häufig gestellte Fragen zu Scheidung und Familienrecht

    Die wichtigsten Antworten zu Scheidung, Obsorge und Unterhalt in Wien

    Nach Ablauf der sechsmonatigen Mindesttrennungszeit hängt die weitere Dauer einer einvernehmlichen Scheidung insbesondere von der Vollständigkeit der Scheidungsfolgenvereinbarung und der Terminsituation des zuständigen Bezirksgerichts ab. Verlässliche Zeitangaben sind daher ohne Kenntnis des konkreten Verfahrens nicht möglich. Eine vollständige Vorbereitung kann Rückfragen und vermeidbare Verzögerungen reduzieren.

    Die Rechtsanwaltskosten einer Scheidung hängen davon ab, ob sie einvernehmlich oder strittig ist. Eine einvernehmliche Scheidung ist deutlich günstiger. Ich biete transparente Honorargestaltung und prüfe auch, ob Ihre Rechtsschutzversicherung einen Familienrecht-Baustein hat.

    In Österreich ist die gemeinsame Obsorge der Regelfall. Das Kindeswohl steht im Vordergrund. Bei Streitigkeiten entscheidet das Pflegschaftsgericht. Als Familienrechtsanwalt in Wien vertrete ich Ihre Interessen und die Ihres Kindes.

    Der Ehegattenunterhalt richtet sich nach Einkommensverhältnissen, Lebensstandard und den Umständen der Scheidung. Beim Kindesunterhalt dienen Prozentsätze als Orientierung. Betreuung, weitere Sorgepflichten und Sonderbedarf können die Berechnung beeinflussen.

    Die eheliche Wohnung wird im Rahmen der Vermögensaufteilung behandelt. Bei Mietwohnungen gibt es besondere Regelungen. Ich berate Sie zu allen Fragen der Vermögensaufteilung und Gütertrennung.

    Nach § 95 EheG erlischt der Aufteilungsanspruch, wenn er nicht binnen eines Jahres ab Rechtskraft der Scheidung durch Vertrag oder Vergleich anerkannt oder gerichtlich geltend gemacht wird. Bloße Gespräche über eine Aufteilung sollten nicht als Fristwahrung angesehen werden.

    Ja. Als Ihr Rechtsanwalt bereite ich die erforderlichen Anträge, Vereinbarungen und Unterlagen vor und vertrete Sie im Verfahren vor dem zuständigen Bezirksgericht. Welche persönlichen Angaben, Nachweise oder Mitwirkungsschritte erforderlich sind, klären wir vorab anhand Ihres konkreten Falls.

    Hinweis: Die auf dieser Seite enthaltenen Informationen wurden sorgfältig recherchiert und nach bestem Wissen aufbereitet. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Eine verbindliche rechtliche Beurteilung ist stets vom konkreten Einzelfall abhängig und erfordert eine eingehende Prüfung durch einen Rechtsanwalt. Eine pauschale Auskunft – insbesondere zu Erfolgs- oder Kostenfragen – ist nicht möglich. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Haftung übernommen.

    Erstberatung Scheidung – Rechtsanwalt in Wien

    Schildern Sie kurz Ihren Sachverhalt – Sie erhalten eine klare Einschätzung zu Erfolgsaussichten, Fristen und Kosten. Termine sind persönlich in der Kanzlei in 1190 Wien oder als Video- bzw. Telefonberatung möglich.